Die Funktion der Nieren

Die Hauptaufgabe der Nieren ist das Herausfiltern von Giftstoffen, die sich im Blut ansammeln. In kleinsten Blutgefäßen (Glomeruli) der Niere wird das Blut „gefiltert“. Harn wird als Ausscheidungsprodukt über die Harnleiter, die Harnblase und schließlich die Harnröhre nach außen abgegeben.

Die Niere

Dieser Entgiftungsprozess ist lebenswichtig!
Die Nieren regulieren auch, gesteuert über Hormone, den Wasser- und Salzgehalt des Körpers. Ferner spielen sie eine wichtige Rolle in der Regulation des Blutdrucks (über das Hormon Renin).
Weiters produzieren die Nieren Erythropoetin, ein Hormon, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt und somit am Sauerstofftransport beteiligt ist.


Schließlich wird in den Nieren Vitamin D in stoffwechselaktiver Form gebildet – sie sind so auch am Knochenstoffwechsel beteiligt.

Nierenerkrankungen können lange Zeit unbemerkt bleiben. Erst wenn die Nierenfunktion unter 15-20% ihrer normalen Kapazität sinkt, treten Symptome auf wie z.B. Schwäche, Müdigkeit, Appetitverlust, Schlafstörungen und Juckreiz. Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe führen zu einem Anschwellen von Händen und Knöcheln. Es kommt zu Kurzatmigkeit und Gewichtszunahme. 

Verschiedene Erkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Entzündungen und chronische Infektionen können Ursache für ein chronisches Nierenversagen sein.

Die Anfänge einer Nierenerkrankung verlaufen oft schmerz- und symptomfrei – die Früherkennung ist daher von großer Bedeutung.

Erfahren Sie in einem kurzen Video mehr über die Funktion der Nieren

Video "Die Funktion der Nieren" starten (Dauer: 2,50 min)

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