Hämodialyse

Dialyse über die „künstliche Niere“

Das derzeit gängigste Dialyseverfahren ist die Hämodialyse (HD). Die Bezeichnung Hämodialyse steht für das Filtern des Blutes des Patienten („Blutwäsche“). Die Nierenersatztherapie in Form der HD kommt in Österreich bei 92% der Patienten zum Einsatz und erfolgt mittels einer „künstlichen Niere“ (Dialysator). Die HD findet zum überwiegenden Teil in einem Dialysezentrum unter der Aufsicht von speziell geschultem Pflegepersonal und Ärzten statt.

Voraussetzungen und Funktionsweise der HD

In einem kleinen chirurgischen Eingriff wird ein Gefäßzugang (Shunt) gelegt. Der Chirurg verbindet dabei üblicherweise eine Vene und Arterie des Unterarms miteinander. Bei der regelmäßigen Hämodialysebehandlung werden zwei Nadeln in den Shunt eingebracht. Diese sind mit den Schläuchen verbunden, die das Blut durch die künstliche Niere (Dialysator) leiten. Dabei werden Giftstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper des Patienten entfernt. Es befindet sich stets nur eine kleine Menge Blut außerhalb des Körpers. Während der Hämodialyse regelt und überwacht die Dialysemaschine den technischen Ablauf der Behandlung.

Der Dialysepatient muss sich einem festen Behandlungsplan anpassen und dreimal pro Woche für jeweils ca. 3-5 Stunden zur Behandlung kommen. Zwischen den Behandlungen sammeln sich Giftstoffe und Flüssigkeit im Körper an. Daher müssen bestimmte Nahrungsmittel gemieden und die Flüssigkeitsaufnahme eingeschränkt werden.

Informieren Sie sich in einem kurzen Video über die Funktionsweise der Hämodialyse

Video "Die Funktionsweise der Hämodialyse" starten (Dauer: 3,17 min)

Die Zukunftsperspektive der HD

Die Heimhämodialyse ist derzeit mit einem relativ hohen Aufwand verbunden. Baxter arbeitet daran, diese Form der Hämodialyse praktikabler und patientenfreundlicher zu gestalten.

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